Podologie Dinklage Kreis Vechta Quakenbrück Holdorf Steinfeld Badbergen CLP Osnabrück diabetes diabetische Fußpflege Hühneraugen Fußpilz Cloppenburg
Startseite
Aktuelles
Annette Lübbehüsen
Das Team
Philosophie
Praxis für Podologie
Hygiene in der Podologie
Hygienegrundsätze
Das Paraffinbad
Podologie - Med. Fusspflege
Podologe oder Fußpfleger?
Ein Leben lang gut zu Fuß
Der eingewachsene Nagel
Fachpraxen helfen
Aktiv gegen Fuß- und Nagelpilz
Kinderfüße auf dem Prüfstand
Podologe DDG
Wundexperte ICW
Adipositas und Diabetes
Diabetes und Bluthochdruck
Diabetes Aktuell
ZERTIFIZIERUNG DIN ISO

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Podologie Dinklage Lübbehüsen Fusspflege Vechta Lohne
Kontakt
Podologie Dinklage Lübbehüsen Fusspflege Vechta Lohne Badbergen

Podologe DDG

Curriculum für die Qualifizierung zu "Podologe DDG"

 

Vorwort

Die Deutsche Diabetesgesellschaft (DDG) und die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß in der DDG erkennen die dringende Notwendigkeit der Rehabilitation von Patienten mit diabetischem Fußsyndrom zur Wiederherstellung einer ausreichenden Gehfunktion bzw. zur Abwehr krankheitsbedingter Fußschäden. Im Zentrum dieser Rehabilitation steht die verletzungsfreie medizinische Haut- und Nagelbehandlung des diabetischen Fußes. Diese Behandlung, die in Deutschland bisher weder als ärztliche Leistung noch als Leistung paramedizinischer Berufe verfügbar war, bedarf dringend ihrer Erbringung durch qualifiziertes Personal.

Durch qualifizierte Haut- und Nagelbehandlung des diabetischen Fußes kann stationäre und sonstige Krankenbehandlung, die insbesondere durch die Bildung von Geschwüren und Gangränen erforderlich werden, weitgehend vermieden werden. Die Kosteneinsparungen sind enorm. Im europäischen Ausland nehmen qualifizierte, staatlich anerkannte Podologen/Chiropodists/Podiatrists systematisch an der Versorgung von Diabetikern teil; die NEURODIAB- Konferenz zum Management der diabetischen Neuropathie hat ausdrücklich diese Berufsgruppen in die Basis-Versorgung von Patienten mit diabetischem Fuß einbezogen.

Die pathophysiologischen Besonderheiten des Fußes bei Diabetikern erfordern eine über die übliche Ausbildung als Medizinischer Fußpfleger hinausgehende Qualifizierung. Diese soll es dem Medizinischen Fußpfleger ermöglichen, bei fußpflegerischen Maßnahmen gleichzeitig den Gefährdungsgrad des Fußes infolge verlorengegangener Sensibilität, trophischer Störungen, Fußdeformitäten, gestiegener Druckbelastung, und damit ein Risiko der Infektions- und Geschwürsbildung zu erkennen und in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Diabetologen drohende Gefahren frühzeitig zu signalisieren. Das Curriculum basiert auf demjenigen der Thüringischen Diabetesgesellschaft, das von Herrn Prof. Dr. med. habil. H. Schmechel, Weimar, konzipiert wurde.

 

 

Präambel

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß in der DDG bietet eine Weiterbildung zum "Fußpfleger/in DDG" an. Ziel dieser Weiterbildung ist es Med. Fußpfleger/innen dazu befähigen, Patienten mit diabetischem Fußsyndrom eine qualifizierte, verletzungsfreie medizinische Haut- und Nagelbehandlung des Fußes zukommen zu lassen.

Die DDG und die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß in der DDG haben daher im Einvernehmen mit dem Zentralverband der Medizinischen Fußpfleger Deutschlands ZFD zur Qualifizierung von Medizinischen Fußpflegern/innen die folgende Interimsregelung geschaffen, die bis zur Regelung durch ein Bundesgesetz (Podologenausbildung) gelten soll.

Die Weiterbildung umfaßt ein 24-stündiges strukturiertes Curriculum und eine 80-stündige Hospitation.

Bei den Ausbildungsinhalten zum "Podologen" soll darauf hingewirkt werden, dass das Curriculum integriert wird.

"Medizinische Fußpfleger/innen DDG" verpflichten sich zu einer kontinuier-lichen Weiterbildung im Bereich des Diabetischen Fußsyndrom und haben Assoziiertes Mitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft zu sein.




 

Top top

© Copyright 2011 by Annette Lübbehüsen
Webdesign & Realisation im Hasetal
Impressum
AGB

Hasetal - Artland |